Sunday, October 5, 2008

Last Trip ...

Den letzten gemeinsamen Ausflug des Jahres 2008 genossen wir kurz vor meiner Abreise nach Nebraska.

Spontan begleiteten wir unseren Freund Samuel zur Laguna de San Carlos, wo wir fuer eine Nacht campten und die groesstenteils unberuehrte Natur genossen.



Am naechsten Morgen hatten wir die Gelegenheit Sergio's Tierliebe Seite kennenzulernen, als er erst einen in unserem Auto verirrten, an der Windschutzscheibe klebenden Kolibri befreite und dann zehn Minuten spaeter versuchte einen bissigen, verletzten Papagaien vom sicheren "Strassentod" zu retten. Glimpflich kam Sergio mit einem leicht demolierten Finger davon.


Wenig verletzt machten wir uns auf den Weg Richtung Chiriqui, nach der zaehen Busfahrt war es leider bereits zu spaet, um die Insel Boca Brava noch am selben Tag zu erreichen, somit verbrachten wir die Nacht in David, wo wir uns am naechsten Tag mit Beto (Freund aus El Valle) trafen. Gemeinsam und wohlerhalten erreichten wir die Insel.

auf dem Weg zur Insel

Auf der kleinen fast unbewohnten Insel genossen wir die gemeinsame Einsamkeit, tankten Energie und erforschten per Kayak die umliegenden Inselchen.


Erholt, leicht gebraeunt, und bereit Panama zu verlassen, kehrten wir fuer meine letzten Tage nach El Valle, unsere Heimat der letzten vier Monate, zurueck, dort feierten wir ausgiebig meinen Abschied fuer meinen dreimonatigen Amerika - oder wer weiss auch immer wohin Trip.

4 Monate El Valle



... Also, nach meiner guten Ankunft in Panama City und saemtlichen "Bienvenido Fiestas", erlebten wir noch viele Alltage, sowie das ein oder andere Abenteuer in und um El Valle.

Action In El Valle:





Erfrischungsbad in El Valle

Somit folgen einige Ausfluege, Erlebnisse und Ereignisse:

... Der Gaital, ein Berg, den wir nun zum zweiten Mal zu bezwingen versuchten, doch auch diesmal sollte es uns nicht gelingen, zehn Minuten und drei mehr oder minder spiegelglatte Felswaende vom Berggipfel entfernt, mussten wir kehrt machen, da wir innerhalb kuerzerster Zeit von schwarzen Gewitterwolken umzingelt waren.



Einige Tage vergingen regnend, zu Hause chillen, den stetig steigenden Fluss beobachten, lesen, knuepfen und entspannen.

... Naechster Ausflug: Cariguana (Cara de Iguana, Gesicht des Leguanes)
Diese Wanderung bestand zwar mehr aus "Auto-Cross-Driving", doch die letzten 20 Minuten Fussmarsch zur Nasenspitze des Leguanes, waren wie man so schoen sagt, atemberaubend.


Doch auch dieser Ausflug sollte bald vom Regen bedroht ein Ende nehmen, somit fluechteten wir nach Hause, kaum dort angekommen, prasselte der Regen bereits auf die bereits wasseruebersaettigte Erde nieder. Binnen kuerzester Zeit stand die gesamte Nachbarschaft unter Wasser, und zum ersten Mal war auch unser Haus ernsthaft bedroht. Zum ersten Mal konnte es den Wassermengen nicht standhalten, und somit ueberstanden wir unser erstes Hochwassererlebnis.
Dazu koennten wir jetzt vermutlich Romane schreiben, doch um diesen ganzen Wahnsinn zu beschreiben, bedaft es doch mehr... die Bilder sprechen fuer sich!




Hier unsere Mitbewohner, abgesehen von Sergios Familie (Mama, Papa, Schwaegerin und seiner Nichte):

Unser Nachbar Efrain mit seinem Perro, der Perro heisst

Ueber 50 Hennen, Pollos de Mierda

Uhhh... dieser Perro ist der absolute Perro de Mierda

Die schwarze Killerkatze, mit dieser legt man sich besser nicht an

Dieser Nachbar, bwz. Cluuds Zimmerkompane lebt dank Perro nicht mehr

Und hier noch unser Viertel, in dem wir wohnen, "Caña Blanca"

... auf dem Weg zum Markt laeuft einem so einiges ueber den Weg :)

Saturday, September 6, 2008

Visarun nach Costa Rica

Da mein Visum dem Ende zuging, machte ich (Denise) mit Sergio einen Urlaub nach Bocas del Toro und Puerto Viejo in Costa Rica, waehrend Cluud die karibischen Inseln genoss.
Als wir um 9 Uhr abends in Bocas del Toro ankamen, feierten wir ausgiebigst bis in die fruehen Morgenstunden auf einer Ueberwasserparty (Holzhuette mit Open Air Terasse mit Sprungbrett ins Meer).
Den naechsten Tag relaxten wir gemuetlich in Bocas del Drago, einem karibischen Traumstrand wo unzaehlige Seesterne in verschiedensten Groessen und Farben zu finden sind.
Nach zwei weiteren gemuetlichen Badetagen fuhren wir nach Costa Rica, genauer gesagt nach Puerto Viejo, ein Dorf, in dem jedes zweite Haus rot-gelb-gruen bemalt ist und einige schoene Straende in der Umgebung zu bieten hat.
Nach einer Woche Sonne, Stand und Fiestas fuhren wir wieder zurueck nach El Valle in die Berge.
Fotos gibt's leider keine, da die Kamera in der ersten Nacht abhanden gekommen ist...

Friday, August 29, 2008

Grenada


Die naechste Insel, Petit Martinique war gleichzeitig auch die Einreise in den naechsten Staat, doch von Grenzkontrolle, Immigration oder dergleichen war hier sehr wenig zu spueren, sprich gar nix.


Am naechsten Morgen huepften wir fuer 'nen Bieraufenthalt (natuerlich selbst mitgebracht), auf die wohl kleinste Insel der Welt, Morpition.




Nach dem Bier ging' s weiter auf Petit St. Vincent, vermutlich eine private Insel, dort schnappten wir uns gleich ein gemuetliches Palapa mit Haengematte, Liegestuehlen und Tischchen mit bereitstehenden Glaesern und Drinkcooler, mit Blick aufs' s karibische Traummeer.






Zum Schlafen ging' s dann wieder zurueck nach Petit Martinique, von wo aus wir am naechsten Morgen, per Faehre, zur letzten Insel, naemlich Grenada hopsten.


In Grenada genossen wir noch zwei weitere Traumstraende, mieteten ein Auto, mit welchem wir durch die Insel cruisten und machten einen Ausflug zu den Seven-Sister-Waterfalls.



Das war ein richtiges Abenteuer, nach halbstuendiger Rummmemmerei und viel Ueberredungskunst des nebenbei erwaehnt aeusserst feschen "Wasserfallfuehrers" ueberwand auch ich mich von dem circa zwoelf Meter hohen Wasserfall runter zu springen.


Am letzten Tag erledigten wir noch das Souveniershoping, danach machten wir uns auch schon auf den Weg Richtung Flughafen. Dort die grosse Ueberraschung, ich war die einzige, die ausfliegen musste, C + A + A durften noch eine Nacht in 'nem Luxushotel uebernachten, auf Kosten der Airline, da ihr Flugzeug 'nen technischen Schaden hatte, welch ein Glueck!

das 10000 Sterne Hotel

Und ich, flog puenktlich nach Trinidad, wo ich noch eine Nacht bei einer Couchsurferin verbrachte und mich am naechsten Tag wieder zum Flughafen bringen liess um von dort aus wieder Heim, oooh, wieder nach Panamá fliegen zu koennen, erste Klasse.